
Man möchte meinen, es handele sich um eine große Verschwörung wie die Urban Legend über die Stadt Bielefeld die vor 16 Jahre dadurch entstand, das sämtliche Autobahnabfahrten zur Stadt Bielefeld gesperrt worden waren.
Etwas ganz ähnliches passiert derzeit im Volmetal mit den Städtchen Schalksmühle, Halver, Lüdenscheid (Ahelle und Brügge), Kierspe und Meinerzhagen. Denn die Bundesstraße 54 ist gleich an zwei Knotenpunkten für mehrere Wochen bzw. Monate komplett gesperrt. Es handelt sich dabei um ein ca. 500m langes Teilstück im Lüdenscheider Stadteil Ahelle (Linien 58 / 59 / 134), und eine Sperrung zw. Schalksmühle und Oedenthal (Linien 57 / SEV). Selbst die lokale Schienenverbindung durch die RB 52 ist derzeit für zwei Wochen eingeschränkt und wird durch einen Schienenersatzverkehr bedient.
Es sind also drei Hauptverkehrsadern betroffen:
Bereits am vor einer Woche am Samstag den 28.03. verkehrten die Wagen der Linie 58 den Linienweg über Oberbrügge-Ehringhausen, Halver ZOB und Oeckinghausen. Anscheinend gab es da ein Missverständniss, denn Straßenbau NRW hatte angekündigt die Straße wäre schon von da an gesperrt. Dennoch ist es uns möglich gewesen, bereits letzte Woche Samstag einige Fotos des Exoten "Linie 58 in Halver" zu schießen.
Der aktuelle Stand ist, das wohl ab Dienstag den 6.4., die B54 bei Ahelle endgültig gesperrt ist und die Wagen eine Umleitung befahren werden. Einige Fahrten der Linie 80 werden nicht wie Ursprünglich im Dienstplan vermerkt, nicht im Anschluss an die Linie 58 durchgeführt werden, sondern von einen externen Kleinbus des Auftragsnehmers Busch. Grund dafür sind die enormen Verspätungen der Linie 58, so wird gesichert das die Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten können.
Die MVG hat aktuell noch keinen Baustellenplan für die Linien 58, 59 und 134 herausgeben, wir werden versuchen einen ungefähren Fahrplan anhand der Durchschnittlichen Verspätungen zu ermitteln und herauszugeben, welcher allerdings selbstverständlich ohne Gewähr ist.
Nicht nur die Anwohner im oberen Volmetal (Oberbrügge, Bollwerk, Jubachtal) sind betroffen, auch in Schalksmühle ist zwischen Oedenthal und Schalksmühle die Straße bis Oktober vollgesperrt. Der Verkehr der Linie 57 wird zwischen der Baustelle und Brügge Bf. während des Zeitraums der Sperrung nicht verkehren.
Der ohnehin straperzierte SEV der Bahnlinie RB 52 muss so auch die Umleitung über Oeckinghausen und Carthausen nehmen. Diese Umleitung wird auch dort für noch massivere Verspätungen sorgen!
Ein Special zum Schienenersatzverkehr wird in den nächsten Tagen voraussichtlich folgen.
In den Kommentaren dieser News, hat der Autor ein umfassendes Statement abgegeben.
Derzeit fährt in Lüdenscheid ein Setra der BVO (Busverkehr Ostwestfalen) mit einer Bielefelder Zulassung für die BRS. Dieser Wagen war ursprünglich bei der BRS in Schwerte (also für die Iserlohner Linien) stationiert. Die BRS in Schwerte benötigte vor wenigen Monaten einen Wagen mit automatischer Schaltung, da ein Fahrer Probleme mit dem Knie beim Schalten hatte. So wurde also dieser Wagen aus Bielefeld ausgeliehen, wie dieser aktuell allerdings nach Lüdenscheid kommt, ist unklar.
genau .. die Straße ist zwar gesperrt aber alle fahren durch.
Wir haben selber heute gesehen wir 2 Polizeiaustos zwar da lang gefahren sind und sich das angeschat haben wie die alle da durch fahren ,.... gemacht haben die aber auch nicht ...
oh man also die straße ist zwar gesperrt aber das hindert anscheinend niemand daher zu fahren da ist ganz schön was los und keiner hindert die daran der bus könnt locker daher fahren zumindest jetz noch :P
Also straße ist ab heute zu schilder sind nichtmehr verdeckt und umleitung ist akktiv
Ich stimme dir da zu Chris...In sachen umwelt bin ich politisch Grün!
Die umwelt geht ersteinmal vor..aber das interesiert die alle nen SCHEISS!! "HAUPTSACHE UNSER GELD STIMMT, dan wird weitergesehen"
Ich werd gerade wieder sauer beim schreibe ich glaube ich gehe jez schlafen!
Gute nacht
Ich habe so etwas ehrlich gesagt auch noch nie gehört.
Wie kann man eine Bundesstraße über die naturgemäß viel Verkehr läuft für eine so lange Zeit sperren.
Bei uns wird die B7 zwischen Hemer und Menden auch (vermutlich wenn das Wetter mitspielt) nächstes Wochenende (Samstag bis Sonntag) voll gesperrt um eine komlette neue Teerdecke aufzubringen.
Das ist sinnvoll und kann ich auch verstehen, für die Frässarbeiten die inden letzten Wochen stattfanden waren teilweise Ampeln im Einsatz, es gab auch Verspätungen, aber alles hielt sich noch in Grenzen.
Wie gesagt hier sind es 2 Tage und nicht Wochen!
Ich habe es sehr bedauert, als ich hören musste das sich die lokal ansässige Straßenbau NRW Betriebsstelle dazu entschieden hat, dem aktuellen Vollsperrungs-Trend zu folgen.
Diese aus der ehemaligen DDR bekannte Art, des einfachen Straßenbaus - eine Straße, egal wie vielbefahren sie ist, einfach für mehrere Wochen oder gar Monate zu schliessen und so mehreren hundert oder tausend Anrainern einen tiefen Einschnitt in ihre Grundversorgung zu nehmen.
Egal ob nun der Verursacher die prekäre Finanzsituation der Kommunen ist, oder hier einfache nur eine komfortable Umsetzungsmöglichkeit eine Baumaßnahme gesucht wurde. Hier wird an der falschen Stelle gespart!
Auch im Sinne des so viel propagierten Umweltschutzes, ein Schlag ins Gesicht der ehrgeizigen Umweltziele. Man denke nur an die 12 km Umleitung die nun einige Pendler tagtäglich (meist sogar 2x 12km) nehmen müssen. Man nehme den von der EU ermittelte durchschnitt von 153 Gramm Co2 pro KM, rechne ihn hoch auf 12km Umleitung, Hin- und Rückfahrt machen pro Auto 3,7 kg CO2 pro Tag mehr! Da die B54 eine vielbefahrene Straße auf diesen Teilstück ist hat man einen mehr CO2 Austoss bei 5000 Autos und 10 Tagen Umleitungsdauer von ca. 185t !!! Wobei es sich hierbei nur um eine simple Hochrechnung handelt die in wirklichkeit noch viel höher ist.
Es handelt bei den Vollsperrung vermutlich um ein Modell welches aus der ehem. DDR übernommen wurde, und in einer funktionierenden wirtschaftlichen Infrastruktur keinen Platz mehr hat, denn früher konnte man auch in der BRD Deckenerneuerungen mit einer halbseitigen Sperrung realisieren. Eine Sperrung, über das Wochenende oder vielleicht ein paar Tage länger an kniffeligen Baustellen könnte man noch tolerieren. Aber eine derartige Baustellen-Politik die aktuell bei den Verantwortlichen Trägern geleistet wird, ist auf Dauer untragbar!!!!
Niederschlagen tun sich diese Baustellen auch auf Rettungswege für Krankenwagen, die nun ebenfalls einen. Umweg in kauf nehmen müssen.
Vermutlich werden auch die Schulbusse, welche durch das Volmetal verkehren, einige Wochen viel zu spät ihre Fahrgäste an den Bildungstätten absetzen (man geht von 10-15min Verspätung jeden Tag aus).
Anscheinend setz man viel toleranz bei den Nerven der Menschen im MK voraus, anders kann ich mir diese Politik nicht vorstellen. Und ja, ich bin ein Anlieger der von den aktuellen Sperrungen betroffen ist, und ja, ich bin Sauer!bUnd damit bin ich nicht alleine, immer mehr Menschen melden sich zu Wort (siehe Lokalzeitungen).